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„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Ps 31,9

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Stichwort: Weite

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Stichwort: Du

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Stichwort: Füße

Stichwort "Weite"

"Weite"
Weite kann Angst machen. „Ist es noch weit?“ haben wir als Kinder gefragt, wenn die Wanderungen kein Ende nahmen. Die Weite des Raumes bzw. der Fläche macht uns auch manchmal in der Kirche Angst, wenn fusioniert werden soll. Andererseits sehnen wir uns nach Weite. Nach der Weite des Landes – wer in der kleinen engen DDR gelebt hat weiß, was ich meine – und nach der Weite des Denkens, wenn Ideologien oder Traditionen alles eng machen.

 

Stichwort "Du"

"Du"
"Du" Der jüdische Philosoph Martin Buber prägte das berühmte Wort: „Der Mensch wird erst am Du zum Ich.“ Wie lebenswichtig menschliche Kontakte sind, haben wir durch Corona wieder erfahren. Doch Gläubige beziehen dieses Du nicht nur auf den Mitmenschen, sondern auch auf Gott. Er ist das Du, das auch unser Psalmbeter meint. Und da wir im Deutschen die Wahl haben zwischen dem persönlichen Du und dem förmlichen Sie, finde ich es schön, dass wir mit Gott per Du sind! „Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Du schenkst uns Freiheit. Innere Freiheit durch die Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus und äußere Freiheit, wie wir aus vielen Bibelgeschichten wissen.

 

Stichwort "Füße"

"Füße"
Füße sind zum Laufen da. Viele entdecken gerade wieder, wie wohltuend es ist, zu laufen, zu Fuß zu gehen. Das tut der Gesundheit gut, das tut der Schöpfung gut. Und mir persönlich geht es so, dass mir beim Laufen die besten Ideen kommen. Womöglich geht es unserer Kirche auch so. Loslaufen, aufbre-chen, neue Wege ausprobieren. Allein sind wir nicht, denn auch für die Kirche gilt: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Vielleicht kann unser Havelländischer Kirchentag ein Ort sein, an dem wir ge-meinsam diese Erfahrung machen: Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum, er schenkt uns Raum, er schickt uns los, er ist bei uns.